Neues Nanosatellitensystem erfasst bessere Bilder zu geringeren Kosten

Neues Nanosatellitensystem erfasst bessere Bilder zu geringeren Kosten

Forscher der Ben-Gurion-Universität haben ein neues Satellitenbildsystem entwickelt, das Bilder und Wirtschaftsdaten von bodengestützten Teleskopen und weltraumgestützten Kameras umwandeln kann.

„Diese Entdeckung verändert die Preise für Astronomie, Weltraumforschung, Luftbildfotografie und so weiter vollständig“, sagte Angika Bulbul, Kandidatin der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der BSU, in einem Interview mit den Medien.

In einem in Optica veröffentlichten Artikel zeigen die Wissenschaftler, dass milchkarrengroße Nanosatelliten, die in einer ringförmigen (kugelförmigen) Konfiguration montiert sind, Bilder aufnehmen können, die der Auflösung von Linsen-, Vollformat- oder konkaven Spiegelsystemen entsprechen, die in neuen Teleskopen verwendet werden.

„Verschiedene frühere Annahmen in Bezug auf Fotos aus großer Entfernung waren falsch“, sagte Bulbul. „Wir haben festgestellt, dass nur ein kleiner Teil der Teleskoplinse benötigt wird, um qualitativ hochwertige Bilder zu erhalten. Selbst mit einer Perimeter-Linsenblende konnten wir eine ähnliche Bildauflösung im Vergleich zum gesamten Blendenbereich von linsen-/spiegelbasierten Abbildungssystemen erzielen.“

Read Also:  Globaler Lysin Markt Insights Bericht 2020-2026 mit COVID-19 Wirkungsanalyse : Ajinomoto, Archer Daniel Midland, Evonik Industries

Übrigens haben Astronomen mit dem ALMA (Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array) eine der eingehendsten Untersuchungen protoplanetarer Scheiben durchgeführt. Diese Scheiben sind quasi-stationäre zirkumstellare Staub- und Gasscheiben, aus denen sich allmählich Sterne bilden oder im Entstehungsprozess befinden.

Die besten Modelle der Planetenentstehung besagen, dass Sterne aus der eventuellen Ansammlung von Gas und Staub innerhalb einer protoplanetaren Scheibe entstehen, beginnend mit Staubmolekülen, die sich zu immer größeren Gesteinen verbinden, bis sich Planetesimale, Asteroiden und Planeten bilden.

Viele Millionen Jahre müssen vergehen, um dieses hierarchische Verfahren zu verstehen, was darauf hindeutet, dass sein Einfluss auf protoplanetare Scheiben in ausgereifteren und älteren Systemen am weitesten verbreitet sein könnte. Der Montagenachweis zeigt hingegen, dass dies nicht immer der Fall ist. Frühere ALMA-Beobachtungen kleiner protoplanetarer Scheiben haben überraschende und auffällige Strukturen enthüllt, darunter markante Lücken und Ringe, die Markenzeichen von Planeten zu sein scheinen.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*